Donnerstag, 24. Juli 2014

AGIT 2014 - Ein Nachbericht zur sommerlichen Drehscheibe für die GIS-Community in Salzburg

Viele Möglichkeiten der Vernetzung  und ein inhaltlich sehr abwechslungsreiches Programm, so präsentierte sich die AGIT 2014 von 2. bis 4. Juli an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Obwohl die AGIT bereits zum 26. mal stattgefunden hat, bewies das Organisationsteam und Programmkomitee Innovationskraft und professionelles Qualitätsbewusstsein. Davon konnten sich 1100 Besucher und Besucherinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen aus über 40 Ländern überzeugen.

Die AGIT EXPO überzeugte durch ihre interessante Mischung aus Wissenschaft und GI_Industry - 60 ausstellende Behörden, Firmen und Organisationen boten den BesucherInnen eine Ideenschmiede und Innovationsplattform.

Ob GeoWeb 2.0 im Katastrophenmanagement, Green Energy, der UAS Summit für Vielflieger oder das Spezialforum zu Archäologie und GIS  – auch heuer ließ das AGIT Symposium mit vielen interessanten Themen und Schwerpunkten aufhorchen. Die BesucherInnen konnten aus über 200 Fachvorträgen, Spezialveranstaltungen und Workshops wählen.

Internationales Flair im sommerlichen Salzburg
Seit nunmehr sieben Jahren ist das internationale und englischsprachige Geoinformatics Forum Salzburg (GI_Forum) fixer Bestandteil des Symposiums und verlieh der AGIT wieder internationales Flair. Hochkarätige internationale Keynote Speaker, wie etwa André Skupin von der San Diego University und der ESRI Education Manager Mike Gould und der Young Researchers Corner trugen zu einem abwechslungsreichen und innovativen Programm bei.

Archiv 2014

Z_GIS  Award 2014 for Scientific Excellence: Prof. Dr. Otti Margraf wird für seine langjährigen Verdienste um das AGIT Symposium und für seine wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet.


Postergewinner 2014
1. Platz     Poster Nr. 23 (81 Zähler)
„Apotheken in Berlin“ von Britta Harms, Jonas Pieper, Jürgen Schweikart

2. Platz     Poster Nr. 27    (74 Zähler)
„Architektur des Bauern. Historische Hoftypen in Deutschland“ von Jennifer Ilius, Richard Bruß, Jürgen Schweikart, Ronny Schomacker

3. Platz     Poster Nr. 49    (60 Zähler)
„Organizational Approach to a Common Data Catalogue for Galapagos” von Victoria Achatz, Manfred Mittlböck
Alle Posterbeiträge hier

Gewinner Best Student Paper Award: Cadus Sebastian: "A Web-based Housing and Mobility Cost Calculator for Salzburg"


Die Fotos zur AGIT 2014 

Donnerstag, 6. Februar 2014

AGIT 2014 - family friendly conference



Interne "Nachwuchs-unterbringungs-Probleme" während der AGIT 2014 haben die Idee aufgebracht, Kinderbetreuung für "die lieben Kleinen" aller KongressteilnehmerInnen anzubieten. So wird es möglich, die ganze Familie mit nach Salzburg zu bringen und wer weiß, vielleicht lässt sich ja noch das Wochenende oder zumindest eine Nacht anhängen!? Salzburg bietet bekanntlich weit mehr, als nur einen optimalen Standort für die 26. AGIT. Nicht nur die Salzburger Altstadt kann als Schmuckstück bezeichnet werden, auch die umliegenden Gemeinden haben eine Menge an attraktiven Ausflugszielen zu bieten, die besonders auch für Kinder interessant sind (mehr dazu in Kürze).

Die Kinderbetreuung erfolgt durch ausgebildetes Personal (in Kooperation mit dem Kinderbüro der Universität Salzburg) und kann zu den folgenden Konditionen und Bedingungen gebucht werden.

Kosten: pauschal 50€ (01. - 04. Juli)
Ein kindergerechtes Mittagsmenü kann separat gebucht werden. Mindestalter der Kinder: 3 Jahre (in Ausnahmefällen auch darunter).

Betreuungszeiten (Betreuung im Tagungsgebäude):
Dienstag, 01. 07. 14, 12:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch, 02. 07. 14, 08:30 – 18:00 Uhr
Donnerstag, 03. 07. 14, 08:30 – 18:00 Uhr
Freitag, 04. 07. 14, 08:30 – 13:00 Uhr

Da wir dieses Jahr zum ersten Mal Kinderbetreuung anbieten und erst erruieren müssen, ob unser Angebot auf entsprechende Nachfrage stößt, muss die Anmeldung zur Kinderbetreuung bis spätestens 15.04.2014 erfolgen. Nur so können wir rechtzeitig planen und kalkulieren...

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen! Anmeldeformular unter: family friendly conference

P.S.: Die stundenweise Abrechnung der Betreuung kann aus organisatorischen Gründen nicht erfolgen, darum haben wir den pauschalen Unkostenbeitrag bewusst niedrig gehalten. 

Dienstag, 28. Januar 2014

GIP Day – das Spezialforum zur Graphenintegrations-Plattform GIP


Der von den GIP Partnern gemeinsam mit dem Interfakultären Fachbereich Geoinformatik - Z_GIS organisierte GIP Day - das Spezialforum zur Graphenintegrations-Plattform GIP will im Rahmen der AGIT 2014 einen Überblick zum aktuellen Stand und der Zukunft des neuen gemeinsamen digitalen Verkehrsnetzes für Österreich bieten. GIP Projekte in den einzelnen Bundesländern werden dabei ebenso präsentiert und diskutiert wie GIP-basierte Services, etwa die Verkehrsauskunft Österreich VAO.

Wichtige Vorarbeiten für ein gemeinsames digitales Verkehrsnetz in Österreich erfolgten bereits 2001 etwa im Projekt VEMA (Wien), ab 2006 in den Projekten VIP Vienna Region (Wien / Niederösterreich / Burgenland) und IWN Integriertes Wegenetz (Steiermark) sowie auf lokaler Ebene z.B. in der Gemeinde Klosterneuburg. Dabei wurden bereits erste GIP-Basiskomponenten entwickelt. Im Jänner 2008 wurde beim ersten Ländertreffen „Straße und Verkehr“ in Klagenfurt die Einreichung eines Förderantrags für die Projekte GIP.at und GIP.gv.at beim KLIEN beschlossen.
2009 starteten schließlich die drei großen österreichweiten Projekte GIP.at, GIP.gv.at und Verkehrsauskunft Österreich VAO. Das Ziel war die Schaffung eines Verkehrsreferenzsystems für alle Verkehrsarten (GIP.at), darauf aufbauender elektronischer Verwaltungsprozesse (GIP.gv.at) und einer GIP-basierten multimodalen Verkehrsauskunft (VAO). Und das gemeinsam für ganz Österreich und mit bester Qualität und Aktualität.
Anfang 2012 wurde der erste GIP Prototyp österreichweit implementiert, die Verkehrsauskunft Österreich geht mit Ende 2013 in Betrieb. Gleichzeitig arbeiten die GIP Partner laufend an Erweiterungen, Integrationen und Optimierungen – etwa in den Projekten GIP Erweiterungen I und II, GIP Niederösterreich oder VAO II.

GIP.at und GIP.gv.at sind gemeinsame Projekte der österreichischen Bundesländer, ASFINAG, ÖBB Infrastruktur (nur GIP.at), BMVIT sowie ITS Vienna Region. Der österreichische Städtebund ist assoziierter Partner. Die Projekte wurden erst durch den Klima- und Energiefonds ermöglicht, da sie im Rahmenprogramm „Öffentlicher Verkehr“ zu 50 Prozent gefördert werden.


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In Kooperation mit:





Donnerstag, 12. Dezember 2013

Neues Spezialforum auf der AGIT 2014!

GeoWeb 2.0 und Social Media im Katastrophenmanagement



Das Spezialforum "GeoWeb 2.0 und Social Media im Katastrophenmanagement" befasst sich mit der Nutzung von neuen partizipativen Ansätzen für die Geodatengewinnung, um möglichst schnell ein aktuelles Lagebild im Krisenfall zu schaffen. Bereits die initiale Veranstaltung in diesem Bereich, die "Fachtagung: Web 2.0 und Social Media in Katastrophenschutz und Hochwassermanagement" hat zu einer breiten Diskussion zwischen beteiligten AkteurInnen beigetragen, die im Spezialforum auf der AGIT 2014 vertieft werden soll.

Insbesondere die beiden letzten Naturkatastrophen - das Hochwasser in Mitteleuropa und der Taifun auf den Philippinen - haben gezeigt, wie wichtig Daten aus geo-sozialen Netzwerken und andere freiwillig beigetragene Geodaten für die Bewältigung von Krisensituationen sind. Es hat sich gezeigt, dass nutzergenerierte Daten wie Twitter-Tweets, Instagram-Fotos, Facebook-Posts oder ad-hoc erstellte OSM-Layer die Soforthilfe mit aktueller Vor-Ort-Information unterstützen können.

Das Spezialforum besteht aus einem themenbezogenen Vortragsblock und einer Publikumsdiskussion, die mit kurzen Impulsvorträgen von AkteurInnen aus Einsatzorganisationen, der öffentlichen Verwaltung und der Wissenschaft eingeleitet wird. Damit soll eine Plattform für einen praxisorientierten Austausch geschaffen werden, in der die Teilnehmer ihre Erfahrungen teilen, das Potential aber auch die Risiken von Social media, ihre offenen Wünsche äußern, und ihre Zukunftsvisionen diskutieren können. Ziel des Forums ist es, diese Erfahrungen und zukünftig zu behandelnden Themen in einem Dokument zur Handlungsempfehlung zu manifestieren.

Themen und Inhalte des Spezialforums:

- GeoWeb 2.0, VGI und nutzergenerierte Daten
- Participatory Sensing und People as Sensors
- Informationsgewinnung aus unstrukturierten Textdaten (Twitter, Facebook, etc.)
- Crisis Mapping, Disaster Mapping, Rapid Mapping, Exposure Mapping
- OSM HOT
- Katastrophen- und Risikomanagement 2.0
- Einbindung dieser Information in Entscheidungsunterstützungssysteme und COPs

Montag, 2. Dezember 2013

UAS Summit 2014 knüpft an letztjährigen Erfolg an!

UAS Summit 2014 - "Individuallösung oder Standardanwendung"


Der UAS Summit auf der AGIT 25 war ein voller Erfolg! (siehe Post vom 11. 07. 13) Mit einer  interessanten Mischung aus wissenschaftlichen Fachbeiträgen und Herstellerpräsenz wollen wir daran anknüpfen. Unter dem Motto: "Individuallösung oder Standardanwendung" treffen sich auf der AGIT 2014 Anwender und  wissenschaftliches Fachpublikum mit den Anbietern von UAS-Produkten zum spannenden Branchendialog.

Neben veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen stehen vor allem technische Herausforderungen und  die Demonstration von best practice Beispielen im Vordergrund.
Das Programm wird ergänzt durch Live-Demonstrationen verschiedener Plattformen. Die Ergebnisse dieser kleinen Flugkampagnen werden neben den jeweiligen spezifischen Eigenschaften der Fluggeräte unmittelbar im Anschluss präsentiert und diskutiert.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. 

Infos unter: www.agit.at/uas

Montag, 16. September 2013

AGIT25 - Eine Bestandsaufnahme zum Jubiläum des AGIT Symposiums

Creating the GI Society

Ein Vermittler zwischen zwei Welten: die Geoinformatik war von Beginn an zukunftsweisendes Forschungsgebiet und innovatives Werkzeug für raumbezogene Anwendungen. Zunächst eine große Spielwiese für technikbegeisterte Wissenschaft und fortschrittliche Verwaltung, wandelt sich die Geoinformatik im Laufe der Zeit zu einer eigenen Wissenschaft und einem Netzwerk jener, die sie ausüben. Nicht überraschend kommt daher das Motto der AGIT 2013: Creating the GI Society. Bereits zum 25. Mal lädt die Fachkonferenz zum Thema Geoinformatik an die Universität Salzburg: zum Austausch von Erkenntnissen und Ideen, zur Netzwerkpflege jenseits von Web 2.0.

Anwendung und Forschung

Dem Besucher, der Besucherin der AGIT offenbart sich umgehend das duale Wesen der Geoinformatik als gleichsam Werkzeug und wissenschaftliche Disziplin, als Schnittstelle zwischen Forschung, Lehre und Anwendung. „Dies kommt nicht von ungefähr“, meint Sarah Elwood, Professorin der Geographie an der University of Washington und eine der Keynote Speakers der Konferenz. „Geographische Informationssysteme hatten immer schon ihre Wurzeln in Wirtschaftsanwendungen und in der Verwaltung. Das spiegelt sich auch hier wieder.“ Francis Harvey, ein weiterer Keynote Speaker, und seines Zeichens Associate Professor am Department of Geography, Environment and Society an der University of Minnesota, sieht es ähnlich: „Die GISociety wird von den Anwendern und ihren Handlungen erzeugt, die Wissenschaft trägt dazu bei.“ Carmel Mbizvo, sie forscht am südafrikanischen Council for Scientific and Industrial Research im Bereich mariner Ökosysteme und hält eine der anderen Keynotes, bringt es auf den Punkt: „Am Anfang stand die Praxis. Geographische Informationssysteme waren praktische Tools, die schnell brauchbare Ergebnisse lieferten. Will man diese Ergebnisse jedoch validieren, kommt man nicht um theoretische Konzepte und einen wissenschaftlichen Unterbau herum. Die AGIT vereint Theorie und Praxis.“Und tatsächlich – es geht bunt zu auf der AGIT. Bei den wissenschaftlichen Vorträgen und an den Ständen der zahlreichen Aussteller trifft Geograph auf Biologin, Verkehrsplanerin auf Soziologen, Anwenderin auf Hersteller. Industrie trifft auf Forschung, Theorie auf Praxis, Innovation auf Tradition, die internationale, englischsprachige Community auf die lokale, deutschsprachige Fachwelt. Auf den ersten Blick eint das breit gefächerte Publikum nur Weniges; bei näherem Betrachten teilen sie ein explizites, reflexives Bewusstsein für Raum und Zeit – „Location matters“.„Es herrscht eine gewisse Spannung“, meint Javier Lopez, CEO von Oracle's Location Services und ein weiterer Keynote Speaker der AGIT 25. „eine positive Spannung zwischen angewandter und theoretischer Forschung, zwischen Anwendern und Wissenschaft.

Francis Harvey sieht gerade in dieser Diversität eines der Alleinstellungsmerkmale der AGIT: „Zwischen Workshops und Vorträgen landet man immer in diesem Interaktionsraum voller Menschen. Als oftmaliger Besucher komme ich zwar immer wieder mit denselben Menschen ins Gespräch, höre aber doch stets die neuesten Ideen und sehe viele technische Innovationen. Es geht hier nicht nur um einen Raum der Koordinaten, es geht auch um einen Raum der Menschen und der Diskurse.“

Trends und Perspektiven

Im dichten Programm, zwischen Produktpräsentationen und wissenschaftlichen Vorträgen, fällt es mitunter schwer, den Überblick zu behalten. Welche Trends erkennen die Keynote Speakers auf der AGIT25? „Eine spannende Entwicklung sehe ich im Bereich von Volunteered Geographic Information“, meint Sarah Elwood. „Die Analyse von nutzergenerierten Inhalten rückt immer mehr in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses.“ Auch für Carmel Mbizvo steht die Datenanalyse im Mittelpunkt, allerdings von einem etwas anderen Standpunkt aus betrachtet: „Ich sehe einen klaren Trend hin zur Datenharmonisierung, auf globaler Ebene, wie auch in der Europäischen Union. Wurden die dementsprechenden Initiativen – wie INSPIRE – von der wissenschaftlichen Community zu Beginn mit einer gewissen Ablehnung beäugt, so werden jetzt mehr und mehr Arbeiten in diesem Bereich publiziert.“ Francis Harvey wiederum freut, dass die Geoinformatik erkennt und reflektiert, dass sie immer weiter in die Mitte der Gesellschaft und ins Alltagsleben vieler Menschen rückt: „Der eigene Session Track zur Didaktik mit und für Geoinformation und zu Spatial Citizenship bietet eine große Bandbreite von Themen. Das ist einzigartig und unbestritten positiv hervorzustreichen. Wir müssen die Gesellschaft von morgen im Umgang mit Geomedien ausbilden.“

25 Jahre Fortschritt: AGIT
Die AGIT ist seit Jahrzehnten nicht nur Bestandteil sondern Begründer und Gestalter der Geoinformatik-Landschaft im deutschsprachigen Raum. Sie präsentiert sich in ihrer Thematik so heterogen wie die Forschungslandschaft selbst. Genau dies ist ihre größte Stärke, die sie Jahr für Jahr ausspielt. Genau dieser wissenschaftliche „clash of cultures“ bringt als Schmelztiegel neue Kooperationen und innovative Ideen hervor. Eindeutige, spezifische Trends sind schwer auszumachen. Die große Bandbreite der Beiträge spiegelt sich auch in der Tagcloud (Abb. 1) wider, die die Vortragstitel seit 1994 umfasst. Schlüsselwörter wie GIS, Visualisierung und Modellierung dominieren die Darstellung. Daneben gibt es bestimmte „Säulen der AGIT“, die seit jeher fester Bestandteil der Konferenz sind, beispielsweise die Themenkomplexe Spatial Data Infrastructures (SDI), Verkehr und Infrastruktur sowie Didaktik in der Geoinformation, Bereichen, in denen der Forschungsstandort Salzburg stark aufgestellt ist. So bereichern Forschungseinrichtungen wie Salzburg Research, das RSA Studio iSpace und der Interfakultäre Fachbereich für Geoinformatik – Z_GIS an der Universität Salzburg die Konferenz jährlich mit innovativen Fachbeiträgen. An der Universität Salzburg wird zudem seit Jahren am Ausbau nationaler und internationaler Curricula im Bereich GIScience und Geoinformatik gearbeitet.

Abb. 1: Tagcloud der Titel der AGIT-Konferenzbeiträge seit 1994.

Facettenreich und stets am Puls der Zeit

Die Gründung des GI_Forums war ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der AGIT. Diese internationale Variante der Konferenz entstand 2008 aus dem englischsprachigen Session Track. Die Erfolge sind beachtlich: an die 160 Publikationen kann das GI_Forum mittlerweile aufweisen. Eine schnelle Berechnung aus den Daten von Google Scholar ergibt einen „5-year impact factor“ von 0,93. Der Impact Factor (IF) ist eine Möglichkeit die Bedeutung von Publikationen, Journals und Konferenzen für die Community zu bestimmten. Dabei errechnet man das Verhältnis von publizierten Artikeln zur Anzahl von Zitierungen zu diesen Artikeln. Der berechnete IF von 0,93 ist durchaus beachtlich, das GI_Forum kann damit mit etlichen etablierten Journals im Bereich GIScience mithalten.

 Was macht die AGIT eigentlich besonders? Sarah Elwood, wie aus der Pistole geschossen: „Dass gratis Eis verteilt wird. Nein, Spaß beiseite: die Konferenz ist sehr fokussiert, es gibt vergleichsweise wenige Sessions zu einigen klar umrissenen Themengebieten. Die Qualität der Sessions ist demgegenüber sehr hoch.“ Ins selbe Horn bläst Carmel Mbizvo: „Qualität kommt hier vor Quantität. Die Konferenz ist familiär und zugleich professionell.“
Die fünfundzwanzigste AGIT war erfolgreich, die nächste AGIT findet von 2. bis 4. Juli 2014 statt. Was sie bieten wird? Bahnbrechende wissenschaftliche Vorträge, innovative technische Neuigkeiten und viel Raum zum Netzwerken. Sarah Elwood verabschiedet sich mit einem Augenzwinkern: „Und vergesst nicht aufs Eis!“

Christoph Fink, Thomas Lampoltshammer und Peter Rannacher
Universität Salzburg | IFFB Geoinformatik - Z_GIS | GI Science Division

Dienstag, 11. Juni 2013

AGIT EXPO: „Hilf Mit!“-App erstmals auf der AGIT


 
Hilf Mit!“ – einfach schneller wieder OK! Unter diesem Motto präsentiert rmDATA Geospatial erstmals auf der AGIT25 eine mobile Anwendung. Mit der kostenlosen App haben Mitarbeiter, Mandatare oder auch Bürger die Möglichkeit, Mängel sofort vor Ort online zu melden, damit diese rasch behoben werden. Kommunen, Leitungsbetreiber oder Liegenschaftsverwalter profitieren gleichermaßen von der mobilen Anwendung. Mängel sind mit „Hilf Mit!“ einfach schneller wieder behoben.
Heute noch ausprobieren und auf Ihrem Smartphone im App-Store nach „rmdata“ suchen und sofort Mängel erfassen! Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, die App auf der AGIT-EXPO vom 3.-5. Juli kennen zu lernen. Das Team von rmDATA am Stand 47 - 49 berät Sie gerne.

Kurzes Video zur „Hilf Mit!“-App: http://www.youtube.com/watch?v=5MIQ0OB0QxE
Kontakt:

rmdata Geospatial
office@rmdata-geospatial.com,
www.rmdata-geospatial.com